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<title>Leuchtzeichen</title>
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<lastBuildDate>Mon, 15 Aug 2005 10:15:40 +0200</lastBuildDate>
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<title>Wieder in Deutschland</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=56</link>
<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Jetzt bin ich seit ca. drei Woche wieder in Deutschland. <br /><br />Ich habe mich sofort arbeitslos gemeldet, zahlreiche Unterlagen zum Ausfüllen erhalten und warte heute noch auf einen Termin mit &quot;meinem Sachbearbeiter&quot;. Eine neuen Job habe ich bereits seit letzter Woche. <br />Ganz süß war, dass es eine Willkommensparty von meinen Freunden für mich gab. Ich war leider noch etwas müde und antriebslos. Wir haben uns auch nur ca. 600 meiner Photos angeschaut. ;-)<br />Eine Woche war ich bei meiner Mutter und habe noch etwas die Leichtigkeit des Lebens genossen. <br />Ab dieser Woche bin bzw. müßte ich wieder am Alltag einsteigen: vormittags Uni, nachmittags arbeiten ... <br /><br />Im Moment muss ich mich etwas zu Hause verkriechen, denn in Köln findet ja der Weltjugendtag statt. Unmengen an Menschen tigern durch die Stadt und verstopfen Straßen, Plätze, Bahnen. Vielleicht wird es ja gar nicht so extrem, schliesslich werden nur ca. 1 Mio. Menschen erwartet. Das ist für Kölner Verhältnisse nicht wirklich viel. <br />Ansonsten bin nachrichtentechnisch noch darauf gespannt, wie der Wahlkampf weitergeht. Gestern habe ich eine schöne These gehört: Wollen die CDU (bzw. Stoiber, CSU) wirklich eher die Wahl verlieren, als eine Frau, dazu noch aus dem Osten, Bundeskanzlerin werden zu lassen? <br /><br />
</div> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2005 10:15:40 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>Canadische Rocky Mountains</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=55</link>
<description><![CDATA[<br />
<div style="text-align: justify;">Mein Traum hat sich erfüllt: Ich war in den Kanadischen Rocky Mountains. <br />Das ist jetzt aber kurz, daher erfolgt noch ein kurzer Bericht. Es ging zu viert los: Ich holte den Mietwagen in <span style="font-weight: bold;">Vancouver</span> ab, quälte mich durch den Stadtverkehr in Downtown und erreichte schliesslich <span style="font-weight: bold;">White Rock</span>, wo ich Christoph (Toschi), Inga und Nicola einlud. Leider schafften wir es nicht mehr, durchzufahren, so stoppten wir in <span style="font-weight: bold;">Revelstoke</span> in einem Motel. Am nächsten Tag kamen wir endlich in den <span style="font-weight: bold;">Rocky Mountains</span> an. Auf meine Fragen an Freunde, wie denn die Rockies wären, bekam ich stets die Antwort: huge (riesig). Eine gute Antwort, wie ich jetzt weiss. <br />Wir waren von riesigen Bergen umrundet. Auf der Spitze lag Schnee und die Flüsse uns Seen, seitwärts der Strasse, waren unglaublich blau und klar. - Und wir stellten schnell fest, dass ein Aufenthalt in den Bergen teuer war. Übernachtungspreise starteten ab 100 CAD. So beschlossen wir kurzerhand, zu zelten. Jeder hatte einen Schlafsack dabei und Inga und Toschi hatten sich ein Zelt geborgt. Gedacht, getan. Wir mieteten einen Standplatz, stellten unser kleines Zelt auf, holten Christina (sie war mit ihren Eltern gereist und sie wollte ab<span style="font-weight: bold;"> Lake Louise</span> mit uns weiterreisen) ab und grillten erst mal. Der Campingplatz war mit einem Stromzaun eingefasst, damit sich kein Grizzlybär zu uns verirrt. Ausserdem waren überall Warnschilder, kein Essen offen liegen zu lassen. Reisig für den kleinen Metallgrill auf jeden Standplatz lag im Wald; es gab zudem alle paar Meter aufgeschichtete Haufen mit Holzblöcken. - Ich brachte Christina gegen zehn zu ihren Eltern ins Hotel. Wir hatten total unterschätzt, wie kalt es in den Bergen abends bzw. nachts sein kann. Trotz langer Kleidung in den Schlafsäcken und &quot;kuscheln&quot; froren wir alle unglaublich. Letztlich flüchteten Inga und Nicola gegen drei Uhr morgens ins Auto, während Toschi und ich im Zelt aufharrten. <br />Morgens wärmte ich mich erst mal bei einer heissen Dusche. Der Gang zur nächsten Dusche war nicht weit; die arme Inga ging als erste duschen und hatte nur kaltes Wasser. Anschliessend bauten wir ab und wollten wir Christina im Hotel abholen. Wir müssen erbärmlich ausgesehen haben...ihre Eltern tischten uns erstmal ein Frühstück auf. Ihr Hotelzimmer war für uns reiner Luxus. <br />Christinas Eltern fuhren zurück nach Vancouver mit Heimat-Anschlussflug nach Stockholm, während wir zum Lake Louise fuhren und etwas wanderten. Es ist wirklich wunderschön. Die Natur ist unglaublich. Unbeschreiblich. Die Photos können es kaum einfangen. <br />Nicola hat übrigens einen Vogel gefüttert, der ihr quasi auf die Hand geflogen ist. Das ganze passierte auf dem Parkplatz. Somit hat sich eine Führung a la &quot;Birdwatching&quot; erledigt. <br />Übrigens sind wir in ein anderes Bundesland gefahren. Die Rocky Mountains liegen in Alberta. Damit mussten wir auch unsere Uhren (Zeitverschiebung) um eine Stunden vorstellen. <br />Anschliessend ging es nach <span style="font-weight: bold;">Calgary</span>. Wir machten einen Stop im Wintersportort <span style="font-weight: bold;">Banff</span>, wo wir durch die Innenstadt bummelten. Die Landschaft ist hier völlig unterschiedlich: keine Berge mehr, allenfalls Hügel. Es ist flach, grün, kaum Wälder. <br />In Calgary fuhren wir zu Bekannten, bei denen wir freundlicherweise schlafen konnten. Während wir auf eine Freundin von Inga und Toschi warteten, die uns im Haus ihrer kanadischen Freunde treffen wollte, kamen wir alle ins Gespräch und es wurde viel getrunken und gelacht. Später gingen wir alle noch aus. <br />Fazit: Es war ein lustiger Abend bzw. Nacht und alle waren am nächsten Tag groggy. So fuhren wir erst nachmittags in die Stadt. In der Innenstadt fand die <span style="font-weight: bold;">Stampede</span>, das angeblich größte Rodeo-Festival weltweit statt. Es waren unglaublich viele Menschen da. Daher bin ich heute noch erstautn und glücklich, dass ich Alex und Carsten, wie verabredet, getroffen hatte. Beide habe ich eine Woche vorher in Vancouver kennen gelernt. Jeder war in dieser unterwegs, so dass wir uns per Email verständigten. Unglaublich, wie das Leben manchmal spielt. Gemeinsam gingen wir zu einem <span style="font-weight: bold;">Wagenrennen</span> und der <span style="font-weight: bold;">Young Canadians Show</span>. Anschliessend schlenderten wir noch etwas über den Platz mit den tausenden Buden. Gegen Mitternacht sahen wir noch ein Feuerwerk (Alberta feierte zudem noch 100jähriges Bestehen). -  Es tat mir einfach unglaublich gut, mal andere Leute und in meinem Alter (Sorry an meine Mitreisenden Youngsters) zu treffen. Auf so einer Reise zu fünft im Auto hockt man ja doch ganz schön aufeinander. Tja. Ich war sehr unsicher, allein den Weg zurück zu dem Haus der Bekannten zu finden, insbesondere, da ich die Adresse nicht hatte, sondern nur eine groben Wegbeschreibung. Ich stieg also mit Alex und Carsten (danke Euch nochmal, gerne wieder) in den <span style="font-weight: bold;">CTrain</span>, winkte den beiden, als sie ausstiegen und fuhr weiter zur Endstation. Letzlich hat alles super geklappt. <br />Am nächsten Tag mussten wir leider schon den Rückweg antreten. Wir fuhren fast den ganzen Tag komplett durch und machten kaum Pausen. Es ging <span style="font-weight: bold;">über Kelowna</span> mit Übernachtung in <span style="font-weight: bold;">Vernon</span>. <br />Am nächsten Tag fuhren wir entlang des Okanagan Lake und machten einen langen Stop in Princeton. Dort schlenderten wir durch die Innenstadt und versackten anschliessend am Strand. Es war so warm, dass wir in den eiskalten See sprangen und uns abkühlten. <br />Gegen elf Uhr abends brachten wir Nicola zu ihrer Familie in <span style="font-weight: bold;">White Rock</span> zurück, da sie leider am nächsten Tag arbeiten musste. Wir restlichen Vier fielen wie tot in einem nahen Motel ins Bett. <br />Christinas und mein letzter Tag war angebrochen, denn unsere Flüge gingen am nächsten Tag (20.07.05), während Inga und Toschi noch zwei Wochen reisen würden. Seufz. Zuerst genehmigten wir uns ein letztes gutes Frühstück an der Strandpromenade in White Rock: Pancake, Eier, Speck, Haschbrownies etc. Während Inga und Toschi Wäsche wuschen für die weitere Reise, fuhren Christina und ich zum <span style="font-weight: bold;">Crescent Beach</span>. Da war wirklich nur Beach, denn durch die Ebbe war das ganze Wasser weg ;-)<br />Anschliessend fuhren wir nach <span style="font-weight: bold;">Vancouver Downtown</span>, wo ich mein letztes Geld in CDs anlegte. Wieder verliess ich die Gruppe und traf mich abends mit meinen Mädels aus <span style="font-weight: bold;">North Vancouver</span>. Wir fuhren zum <span style="font-weight: bold;">Lonsdale Quay</span> und assen Sushi. Wehmütige Abschiedsstimmung. Ich reiste am nächsten Tag ab, Pilar flog zwei Tage später (22.07.05) zurück nach Mexiko, Charlotte sollte Anfang August nach Frankreich zurückgehen und Yanira wollten noch bis November bleiben, bevor es wieder nach Mexiko ginge. Anschliessend fuhren wir noch zu mexikanischen Freunden nach Downtown. <br />Gegen elf kam der grosse Abschied und ich ging nach <span style="font-weight: bold;">Gastown</span>, um die anderen zu treffen. In den Clubs war tote Hose. Dienstag Abend eben. Also schlenderten wir durch die Strassen, hingen etwas am <span style="font-weight: bold;">English Bay</span> ab, versackten noch in einer Schwulendisco auf dem Rückweg, bevor alle gegen zwei Uhr morgens rausgeschmissen wurden und landeten schliesslich in Christinas Hostel. Da konnte ich vor meiner langen Reise nochmal duschen (danke Christina). <br />Dort liessen wir Christina, schweren Herzens und total übermüdet, zurück. Wir kamen gegen 4:30 am Flughafen an. Inga schlief den Schlaf der Gerechten, während Toschi und ich das Auto aus- und etwas aufräumten. Wir waren allein der Tiefgarage der Autorückgabe. Dann ging alles sehr schnell: Auto abgeben, Einchecken und Verabschieden. Ich war etwas enttäuscht, denn ich dachte, ich hätte noch mehr Zeit mit den Beiden.<br /><br />Letztlich höre ich auf Ingas weisen Rat, bereits zu den Kontrollen zu gehen. Ich brauchte tatsächlich fast zwei Stunden, um durch drei Kontrollen zu kommen. Erst musste ich meinen Pass vorzeigen, für die amerikanischen Behörden Fragebögen über meine bisherigen Spionagetätigkeiten ausfüllen und wiederholt meinen Fingerabdruck sowie Foto aufnehmen lassen. Anschliessend stand ich in einer Schlange für die Gepäckkontrolle und -aufgabe. In der dritten Schlage wurde nur noch ich mit meinem Handgepäck durchleutet. Gegen 7 Uhr verliess ich Vancouver. Seufz. <br /><br />Ich habe dieses Fleckchen Erde doch recht lieb gewonnen. Ich habe gerne hier gelebt und es war keine extreme Umgewöhnung nötig. <br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /> <br />
</div> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 25 Jul 2005 15:42:36 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>Meine letzten Stunden in Vancouver</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=54</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Meine letzte Nacht in Vancouver. Ich habe mich von fast allen Freunden bereits verabschiedet. Die Melancholie hat mich eingeholt. In ca. sechs Stunden geht mein Flieger.... ich kann kaum glauben, wie schnell ein halbes Jahr hier vorgegangen ist. Vancouver ist meine Stadt: Berge, Meer, Internationalitaet. </p><p align="justify">Natuerlich freue ich mich auch auf zu Hause. Bitte habt Geduld mit mir, wenn ich etwas strange bin. Anfangs. Ich muss mich in ein anderes Leben wieder eingewoehnen...</p><p align="justify">Bis dahin geniesse ich noch die Nacht in Vancouver. Es ist eine  warme Nacht, mit sternenklaremHimmel. </p><p align="justify">In sechs Stunden geht mein Flug nach Hause. Der erste morgen, sieben Uhr. Bin dann  wieder ca. 20 Stunden unterwegs. Oh man. </p><p align="justify">Bis dann...</p><p align="justify">See ya.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 20 Jul 2005 10:04:07 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>besuch von andreas</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=53</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Habe leider keine Zeit fuer einen ausfuehrlichen Bericht... spaeter. </p><p align="justify">Habe Andreas Sonntag abgeholt und ihm etwas Downtown gezeigt und etwas Jazz gehoert (Jazzfestival). Montags waren wir Rafting in Chilliwack und abends in White Rock; dort trafen wir Inga und Nicola und schauten uns am Strand das Feuerwehr aus dem USA an (4. Juli). </p><p align="justify">Dienstags fuhren wir nach Victoria: Whale Watching mit einem kleinen rasanten Boot. Wir sahen Wale und der Guide fuhr extra Wellen fuer uns. Zudem genossen wir das Folk Festival, Royal BC Museum und gestern morgen eine Fahrt mit einem Segelschiff. Einfach toll.</p><p align="justify">Gestern abends fuhren wir nach Tofino. Es regnete den ganzen Abend, aber der Morgen war sonnig. Wir hikten einige Trails im Pacific Rim Park und am Long Beach. </p><p align="justify">Gerade sind  wir in Nanaimo, einer kleinen Hafenstadt...</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Jul 2005 07:23:47 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>die uhr laueft... abschied</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=52</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Letztes Wochenende habe ich kaum geschlafen. Zu viele Abschiedparties... Am Donnerstag war ich im Cellar's, wo nur donnerstags eine Britpop-Band spielt. Freitags war ich in Gastown in den Clubs unterwegs. Tagsueber schlenderten wir durch Downtown und genossen die zahlreichen kostenlosen Konzerte zum Canada-Day. Wir kauften Schlafsaecke, um am Strand zu schlafen; keuder war es nass. </p><p align="justify">Samstag war ich in Charlottes Haus zu einer Party eingeladen. Jeder brachte eine typische Speise aus seinem Heimatland mit: Quarkkuchen von mir, Quiche aus Frankreich, Marple Syrup Cake aus Quebec, Tortilla aus Mexico... es wurde viel franzoesisch und spanisch gesprochen. Ich war die einzige Deutsche. Und ich lernte, wie man einen Tequila zu trinken hat...;-)</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Jul 2005 07:17:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>letzte (Arbeits-)Woche</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=51</link>
<description><![CDATA[<br />
<div style="text-align: justify;">Ich kann es kaum glauben, meine letzte Woche Arbeitswoche ist angebrochen. Schnief. <br />Letzten Freitag war ich das letzte Mal in meiner Sprachklasse. Es wurde Photos geschossen, Adressen ausgetauscht... Ich habe mich sehr gefreut, dass Sun extra gekommen ist, obwohl sie mit dem Umzug stark vereinnahmt ist. Anschliessend haben wir einen Ausflug nach Burnaby Village gemacht. <br />Freitags begann auch das <span style="font-weight: bold;">Jazzfestival in Vancouver</span>. Ich war mit einigen Freunden (Charlotte, Pilar, Yanira, Roxane und Melanie) auf der <span style="font-weight: bold;">Capilano Suspensive Bridge</span>. Normalerweise zahlt man ca. 25 Dollar Eintritt, um ueber die Haengebruecke zu laufen, aber da das Konzert frei war, war die Besichtigung des gesamtes Gelaendes for free. <br />Auf der anderen Brueckenseite ist der Regenwald (und natuerlich Mosquitos), den man auf verschiendenen Trails erkunden konnte. Man konnte auch ueber weitere Haengebruecken von Baumhaus zu Baumhaus laufen... Spaeter lauschten wir noch dem <span style="font-weight: bold;">Laura Crema Quartet</span>. Ich fand es sehr entspannend, die Augen zu schliessen, der Musik zu lauschen und auf den Text zu hoeren. <br />Uebrigens waren die Maedels alle einen halbe Stunde zu spaet. Erst war ich etwas sauer, aber dann fand ich eine gute Beschaeftigung. Ich arbeitete als Freiwilliger und begruesste die Gaeste. Ich kam mit dem Mitarbeiter ins Gespraech und nach einer Weile verteilte ich auch die Wegekarten (Maps). <br /><br />Samstag lief ich nochmal die Lonsdale Avenue hinunter. Das werde ich vermissen, seufz. In Vancouver habe ich mir ein schoenes Souvenir, einen Quilt, gekauft. <br />Nachmittags traf ich dann Inga und Nicola und wir fuhren nach Pitt Meadows, wo Christina wohnte. Eigentlich wollten wir dort in eine Countrybar gehen und anschliessend bei Christina uebernachten, aber ich bekam ueberraschend den Anruf, dass ich Sonntags arbeite soll. Well, so machte ich mich auf den Rueckweg: nahm den Bus nach Conquiltam, stieg um in den Bus nach Vancouver Downtown, nahm dort den Sea Bus und anschliessend den Bus rauf auf die Lonsdale. Klingt lang und kompliziert, ist Gewoehnungsache. <br /><br />Montag war ich mit Christina nochmal auf Grouse Mountain. Wir waren ca. 4 1/2 Stunden unterwegs.<br />Ansonsten...plane ich eifrig meine Kurztrips und freue mich natuerlich schon etwas auf zu Hause.<br /><br />
</div> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 04:37:37 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>Brasilianische Party und Dragonboat Festival</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=50</link>
<description><![CDATA[<br />
<div style="text-align: justify;">Am Donnerstag wurde die erste aus meiner Klasse verabschiedet. Paula ist zurueck nach Brasilien gegangen. Das haben wir gebuehrend auf einer <span style="font-weight: bold;">brasilianischen Party</span> gefeiert. Ich war uebrigens die einzige von den Partygaengern, die am naechsten Tag im Englischunterricht sass (nach vier Stunden Schlaf). Nichtsdestotrotz sind wir am Freitag wieder durch die Clubs von Gastown gezogen und ... haben bekannte Gesichter getroffen. Vancouver ist schon klein. ;-)<br />Samstag traf ich mich mit meinen mexikanischen Freunden. Wir waren auf dem <span style="font-weight: bold;">Dragonboat Festival</span>. Teams aus aller Welt fuhren Rennen (grosse Paddelboote) gegeneinander. Eine der Mexikanerinnen fuhr in einem der Boote mit, so dass wir sie natuerlich laut angefeuert haben. Das ganze fand in und um Science World statt. Science World ist eine Art Wis<br />senschaftsmuseum fuer Kinder. Sie koennen naturwissenschaftlich herumexperimentieren und dabei spielerisch die Naturwissenschaften entdecken. Auf der Weise draussen waren zahlreiche Staende aufgebaut: Werbe- und Verkaufsbuden. Wir haben viel kostenlos abgestaubt (Frisbee, Chips, Aufkleber etc.). Die Army war auch wieder vertreten und praesentierte sich diesmal mit Panzern. Ich war wieder erstaunt, wie froehlich und stolz die Soldaten sind. <br />Natuerlich durfte auch Lifemusik nicht fehlen; sie spielten mittags franzoesische Chansons, nachmittags afrikanische Trommeln und abends Countrypop. <br />Ich war abends noch mit Yanira Sushi und Chicken Tyriackyi essen, nach den vielen Chips am Tag. <br />Letztlich ein schoener Tag, an dem ich abend muede ins Bett fiel. Mit Mexikanern unterwegs zu sein, hat schon was spezielles. Yanira ist immer mindestens 30 Minuten zu spaet, sie sind alle etwas chaotisch und langsam (Ausnahmen bestaetigen natuerlich die Regel) und sind klein (einen Kopf kleiner als ich) und dunkel im Gegensatz zu mir. Seufz, meine kleinen Hobbits.<br /><br />Sonntag habe ich mich mit Inga, Christina und Lene getroffen und wir sind im bzw. um den <span style="font-weight: bold;">Stanley Park</span> mit dem Fahrrad gefahren. Gepicknickt haben wir am Strand des English Bay. Leider musste Christina frueher gehen, da sie noch ein Eishockeyspiel hatte. Immerhin, sie haben 3 zu 2 gewonnen.  <br />Lene verliess uns dann auch, weil sie mit ihrer Familie noch was machen wollte, so schauten Inga und ich uns das <span style="font-weight: bold;">First Nation Festival </span>an. Auf der Rueckseite der Art Gallery presentierten sich die Indianer alias First Nations mit Taenzen, Kunst etc. Das war interessant. - Der Umgang mit den Indianern und der Geschichte ist hier heikel. Den Indianern werden Schul- und Universitaetsgebuehren erlassen, die Gerichte haben ueber die Eigentumsverhaeltnisse von Laendereien zu entscheiden etc. Trotzdem studiert kaum ein First Nation. Lediglich 14 Prozent schliessen die High School ab. Sie leben oft von staatlicher Hilfe...<br /><br /> <br /><br />
</div> <br /><br /> <br />
<div style="text-align: justify;"> <br /></div>]]></description>
<pubDate>Tue, 21 Jun 2005 20:23:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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<title>Baden Powell Trail</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=49</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Ich kann es kaum glauben, meine Zeit hier laueft leider ab...seufz. </p><p align="justify">Ich komme gerade vom Grouse Mountain. Heute habe ich den Baden Powell Trail ausprobiert. Diese Hiking-Toute ist unglaublich schoen. Ich hatte den Pfad fuer mich allein und konnte die Stille des Waldes geniessen. Es sind heute ca. 20 Grad, Sonnenschein... ideal also fuer eine Wanderung. Ich bin ueber Holzbruecken gelaufen, habe einige Baeche gekreuzt, es ging steil nach oben und wieder steil nach unten. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Also werde ich nochmal gehen. Hoffentlich ist das Wetter dann genauso gut wie heute. </p><p align="justify">Ansonsten, letztes Wochenende war ich mit Inga und Christina Freitag Abend in unserer Stammkneipe und haben getanzt, bis wir rausgeschmissen wurden (ich hatte doch erwaehnt, dass alle Clubs und Kneipen gegen 2 Uhr schliessen). Samstag bin ich durch die Stadt gezogen mit Christina. Abends sind wir spontan in eine Bluesbar gegangen. Die spielen jeden Abend Life-Musik. Da wir eine Stunden vor Einlasse da waren, brauchten wir gluecklicherweisen den Eintritt von 10 Dollar nicht zahlen. - Und die Band war ihr Geld wert. Die waren unglaublich gut. Wer wollte, konnte auch noch tanzen... Leider war Christina von der lange Nacht davor noch zu muede und ich glaube, die Musik war nicht ihr Geschmack, so sind wir in der Pause gegangen. Ich war allerdings nach der Nacht davor auch knuelle und gluecklich, schon Mitternacht zu Hause zu sein. </p><p align="justify">Sonntag war ich in Metrotown, einer riesigen Einkaufsmall. Schliesslich muss ich langsam Souvenirs etc. kaufen....</p><p align="justify">Traurig ist, dass meine Englischklasse immer mehr schrumpft. Viele gehen wieder zurueck in ihre Heimatlaender... Die Brasilianerin Paula fliegt morgen zurueck. Heute abend werden wir sie auf einer brazilianischen Party verabschieden. Sun wird mit ihren zwei Soehnen Anfang Juli zurueck nach Korea gehen. Es gibt viel zu packen nach anderthalb Jahren in Kanada. Sie wird mir fehlen...</p><p align="justify"> </p><p align="justify" /><p align="justify" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Jun 2005 23:28:21 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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</item>
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<title>Danke</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=48</link>
<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Zurueck vom Wochenende war ich voellig ueberwaeltig von den zahlreichen Postkarten und Emails mit Geburtstagsgruessen. Das merkt man mal, wieviel Leute man zurueckgelassen hat...<br />Ich hatte einen klasse Geburtstag mit Kuchen, Blumen (danke Zollorsch'), einem Ausflug und Gruessen von meinen Freunden. Das ist fuer mich der perfekte Tag.  D A N K E!<br /><br />
</div> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Jun 2005 04:35:58 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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</item>
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<title>Girls Weekend am Okanagan Lake</title>
<link>http://leuchtzeichen.blogg.de/eintrag.php?id=47</link>
<description><![CDATA[<br />
<div style="text-align: justify;">Am Wochenende hatte ich wieder die Gelegenheit, etwas zu reisen. Charlotte hatte das Auto ihrer Familie zur Verfuegung und das nutzten wir aus. Wir waren: die Franzoesin Charlotte, die Mexikanerinnen Pilar und Yanira sowie ich, die Deutsche.<br />Am <span style="font-weight: bold;">Freitag mittag</span> wurde noch das Auto vollgetankt und Verpflegung eingekauft, was in die Kuehlbox passte. Es war zwar sonnig, trocken aber doch recht kuehl. Wir fuhren ca. 5 Stunden nach Kelowna. Da der <span style="font-weight: bold;">Highway durch die Berge</span> fuehrte, war das Radio unbrauchbar. Also wurde gesungen: in franzoesisch, spanisch, english und ein bisschen in deutsch. <br />In <span style="font-weight: bold;">Kelowna</span> checkten wir im Hostel ein und gingen sogleich zum <span style="font-weight: bold;">Strand,</span> um dort unser <span style="font-weight: bold;">Abendbrot-Picknick</span> einzunehmen. Es war richtig windig; das Wasser schlug Wellen ueber die Ufer. Ausser uns trieben sich nur ein paar Angler dort herum, die sich mit Alkohol waermten und uns dazu einluden... aber wir genossen viel zu sehr den Sonnenuntergang und das beginnende Wochenende.<br />Zurueck im Hostel gingen auf die Terrasse, das Deck, und lernten die anderen Bewohner kennen: Drew aus Ontario, einige Typen aus Quebec (Charlotte hatte echte Probleme, deren franzoesisch zu verstehen), der Japaner Yas und ... oups, die anderen Namen habe ich vergessen. Es wurde Wein getrunken, gequatscht..eben abgehangen. Spaeter sind wir alle zusammen in den Ort gelaufen und in einen Club gegangen. Es wurde getanzt, getrunken... wir liessen gegen zwei Uhr Yanira, angeregt in ein Gespraech vertieft, zurueck und auf dem Weg verloren wir auch noch Charlotte. Leider hatten weder Pilar noch ich den Zimmerschluessel, als wir im Hostel ankamen. Gluecklicherweise waren wir nicht allein und leisteten den Ontarier und Japaner auf dem Deck Gesellschaft. Einer spielte Gitarre, der andere Bongo... es wurde eine coole <span style="font-weight: bold;">Jam-Session</span>. Ich entdeckte meine Leidenschaft fuer die Drums und den Background-Gesangspart. Es war einfach eine tolle Atmosphaere. - Alle Maedels hatten sich wieder eingefunden... und als die Sonne aufging, gingen wir ins Bett. <br /><br />Der <span style="font-weight: bold;">Samstag</span> begann mit einem phenomenalen Fruehstueck. Da ich ja morgens im Bad nicht lange brauchte, buk ich, wartend auf die Maedels, Pancakes, die wir mit Fruechten, Marmelade etc. assen. Ich glaube, die anderen Bewohner waren etwas neidisch... Spaeter ging es wieder zum <span style="font-weight: bold;">Strand</span>, es waren ca. 28 Grad, und genossen die Aussicht auf den See in den Bergen. Seufz. Bevor wir Kelowna verliesen, sahen wir uns natuerlich noch die Innenstadt an. <br />Dann fuhren wir entlang des Okanagan Lakes entlang gen Sueden. Die Berge sind einfach riesig, das Wasser war unglaublich blau ... Diese Gegend ist bekannt fuer die zahlreichen Weinberge und Fruechteanbau. Wir stoppten in <span style="font-weight: bold;">Naramata</span>. In der <span style="font-weight: bold;">Hillstate Estate Winery</span> nahmen wir an einer <span style="font-weight: bold;">Fuehrung</span> teil und<span style="font-weight: bold;"> kosteten den Wein</span>. Mmmmmhhhh.... der war gut, aber auch teuer. Grund dafuer ist unter anderen, dass nur die Trauben aus diesen Thal verwendet werden und keine billigen Trauben aus anderen Provinzen gekauft und vermischt werden. Ebenso kosten die Faesser, in denen der Wein ca. drei Jahre lagert, aufgrund der Qualitaet viel (ich habe die Summe von 1.200 Dollar pro Fass im Kopf). <br />Wer trinkt, muss auch essen. Also nahmen wir den kuerzesten Weg zum Lake und <span style="font-weight: bold;">picknickten am Strand</span>. Dabei konnten wir eine Hochzeit einige Meter weiter beobachten. Wir raetselten lange, wer denn der Braeutigam sei. Es kamen aufgrund der wenigen Leute nur drei Maenner in Frage; es war der juengste, und er war einen Kopf kleiner als die Braut. <br />In <span style="font-weight: bold;">Penticton</span> waren am Samstag gegen sechs alle Geschaefte geschlossen. Immerhin fanden wir am Touristen-Strand einige offene Restaurants und Eislaeden... und hatten ein <span style="font-weight: bold;">Eis-Dessert am Strand. </span><br />Dann war es aber auch schon wieder gegen acht und wir mussten nach Osoyoos und uns dort ein Motel suchen. Gedacht, getan. Dort waren wir einfach zu muede, um wie geplant den Tag am Strand ausklingen zu lassen. Letztlich sassen wir in der Kueche in unserem Zimmer, tranken Wein und waren doch nicht vor ein Uhr im Bett. <br /><br />In <span style="font-weight: bold;">Osoyoos</span> endet der Okanagan Lake. Der Ort liegt auch sehr nah an der US-Grenze. <br />Leider waren es am <span style="font-weight: bold;">Sonntag</span> nur noch ca. 16 Grad und regnerisch, was uns nicht davon abhielt, den Ort zu besichtigen. Dann mussten wir auch schon den Weg zurueck nach Vancouver antreten. Wir stoppten in <span style="font-weight: bold;">Princeton</span> und picknickten unter dem Dach des Info-Centers. Die Maedels ueberraschten mich mit einem Geburtstagskuchen und einem Staendchen. <br />Ein anderer Stopp war im <span style="font-weight: bold;">Manning Provincial Park</span>. Letztlich kamen wir gegen acht in Vancouver an. Keiner wollte bereits nach Hause gehen, so fuhren wir zu Charlottes Haus und vertilgten die Reste aus unserer Kuehlbox sowie den restlichen Wein. <br /><br />Da wir zu viert waren und Benzin sowie Speisen teilten, was es mit ca. 100 Dollar ein echt guenstiges Wochenende... und lustig war eben auch. <br /><br /><br /> <br />
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<pubDate>Wed, 08 Jun 2005 01:38:11 +0200</pubDate>
<dc:creator>jgoldmann</dc:creator>
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