Donnerstag, 26.05.2005
Rodeo in Cloverdale
Letzten Samstag war in Cloverdale. Am Nachmittag schlenderte ich mit Inga ueber den riesigen Jahrmarkt, waehrend ihre Eltern sich die Rodeo-Show ansahen.... Na toll, jetzt hat mich der Blogg wieder rausgeschmissen. Immer wenn ich schreibe, also nachts in Deutschland, habe ich Schwierigkeiten, mich einzuloggen bzw. eingeloggt zu bleiben. Grrr...
Der Jahrmarkt war riesig. Neben Cowboy-Stuff, Fressbuden und Karussels konnten in einigen Haeusern Ausstellungen besucht werden, z.B. praemierte Kuchen, Handarbeiten etc. In einem der Haeuser hatten Farmer ihre Tiere untergebracht (der eine Ochse war riiiieeeeesig). In einem anderen warben Firmen mit Gratisprodukten; die Army war uebrigens auch da.
Inga und ihre Eltern liessen mich spaeter allein zurueck, da sie noch eine Verabredung in White Rock hatten. Gluecklicherweise klappte der vereinbarte Treffpunkt mit Peter, Angie und einer Freundin inmitten der Menge. Gemeinsam gingen wir in die Abendshow. Es regnete nach einem sonnigen Nachmittag mittlerweile in Stroemen. Die Show war beeindruckend. Echte Cowboys jeden Altern traten im Wettkampf gegeneinander an. Bullriding und Horseriding ist ja bekannt: ein Cowboy auf einem zuckenden, springenden Pferd bzw. Bullen. Nach einiger Zeit, sofern er nicht abgeworfen wird, ergreift der Cowboy den Arm des neben ihm Reitenden und gleitet von dessen Pferd gewollt zu Boden. Aber es ging auch brutaler zu. Es gab zum Beispiel einen Wettbewerb, bei welchem die Zeit genommen wurde, wie lange in Cowboy braucht, um ein Kalb einzufangen und niederzureissen. Pferd mit Mann und Kalb rannten gleichzeitig los. Nach einigen Metern sprang der Coeboy auf das Kalb und warf es um. Glaubt es oder nicht, aber beste Zeit lag bei vier Sekunden! Spaeter musste ein Kalb im Team eingefangen werden. Der erste fing mit dem Lasso den Kopf ein, der zweite musste per Lasso die beiden Hinterbeine erfassen und anziehen. Auch hier wurde die Zeit genommen.
Alle hielten die Luft an, als eines der Kaelber sich nicht sofort aufrappelte, sondern liegen blieb. Ich dachte zuerst, dass es tot waere, aber es war gottseidank "nur" benommen vom Sturz. Ein anderes Mal brauchte ein Cowboy 30 Sekunden, um ein Kalb umzuwerfen. Er konnte es nicht fassen und es lief mehrmals ueber ihn. Das Publikum johlte und der Mann zog auf den Rueckweg den Hut nebst Verbeugung.
Zwischen den Wettkaempfen unterhielt ein Clown die Leute. Uebrigens war das Stadium trotz stroemendem Regen und der Abendkaelte brechend voll. Die Leute kamen aus den USA und ganz Canada, da das Rodeo ein Ereignis und wohl das zweitgroesste - neben dem in Calgary im Juli - in Nordamerika ist.
Einige Demonstranten hatten sich vor die Ticketschalter gestellt: Rodeo is cruel! Sie hielten in einer der Pausen ihre Plakate in der Arena hoch. Die Plakate wurden zum Teil von Zuschauern heruntergerissen. Tierquaelerei und Amuesement ist ein heikles Thema.
Insgesamt war die Stimmung ungebrochen. Die Leute gehen hier richtig mit. Die Show dauerte ueber zweieinhalb Stunden.
Der Jahrmarkt war riesig. Neben Cowboy-Stuff, Fressbuden und Karussels konnten in einigen Haeusern Ausstellungen besucht werden, z.B. praemierte Kuchen, Handarbeiten etc. In einem der Haeuser hatten Farmer ihre Tiere untergebracht (der eine Ochse war riiiieeeeesig). In einem anderen warben Firmen mit Gratisprodukten; die Army war uebrigens auch da.
Inga und ihre Eltern liessen mich spaeter allein zurueck, da sie noch eine Verabredung in White Rock hatten. Gluecklicherweise klappte der vereinbarte Treffpunkt mit Peter, Angie und einer Freundin inmitten der Menge. Gemeinsam gingen wir in die Abendshow. Es regnete nach einem sonnigen Nachmittag mittlerweile in Stroemen. Die Show war beeindruckend. Echte Cowboys jeden Altern traten im Wettkampf gegeneinander an. Bullriding und Horseriding ist ja bekannt: ein Cowboy auf einem zuckenden, springenden Pferd bzw. Bullen. Nach einiger Zeit, sofern er nicht abgeworfen wird, ergreift der Cowboy den Arm des neben ihm Reitenden und gleitet von dessen Pferd gewollt zu Boden. Aber es ging auch brutaler zu. Es gab zum Beispiel einen Wettbewerb, bei welchem die Zeit genommen wurde, wie lange in Cowboy braucht, um ein Kalb einzufangen und niederzureissen. Pferd mit Mann und Kalb rannten gleichzeitig los. Nach einigen Metern sprang der Coeboy auf das Kalb und warf es um. Glaubt es oder nicht, aber beste Zeit lag bei vier Sekunden! Spaeter musste ein Kalb im Team eingefangen werden. Der erste fing mit dem Lasso den Kopf ein, der zweite musste per Lasso die beiden Hinterbeine erfassen und anziehen. Auch hier wurde die Zeit genommen.
Alle hielten die Luft an, als eines der Kaelber sich nicht sofort aufrappelte, sondern liegen blieb. Ich dachte zuerst, dass es tot waere, aber es war gottseidank "nur" benommen vom Sturz. Ein anderes Mal brauchte ein Cowboy 30 Sekunden, um ein Kalb umzuwerfen. Er konnte es nicht fassen und es lief mehrmals ueber ihn. Das Publikum johlte und der Mann zog auf den Rueckweg den Hut nebst Verbeugung.
Zwischen den Wettkaempfen unterhielt ein Clown die Leute. Uebrigens war das Stadium trotz stroemendem Regen und der Abendkaelte brechend voll. Die Leute kamen aus den USA und ganz Canada, da das Rodeo ein Ereignis und wohl das zweitgroesste - neben dem in Calgary im Juli - in Nordamerika ist.
Einige Demonstranten hatten sich vor die Ticketschalter gestellt: Rodeo is cruel! Sie hielten in einer der Pausen ihre Plakate in der Arena hoch. Die Plakate wurden zum Teil von Zuschauern heruntergerissen. Tierquaelerei und Amuesement ist ein heikles Thema.
Insgesamt war die Stimmung ungebrochen. Die Leute gehen hier richtig mit. Die Show dauerte ueber zweieinhalb Stunden.
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Trackback: Rodeo in Cloverdale A German review of a quintessential American event, the Rodeo....
Horse Blog | 10.07.2005 - 01:24
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